Test: Freeride Oxelo MF900 Skaten

Oxelo hat sein zweites Freeride-Skate-Modell auf den Markt gebracht. Nach dem MF500 mit 3×80 mm Rollen ist der MF900 nun mit drei 110 mm Rollen ausgestattet, die auch für das Skaten im städtischen Bereich geeignet sind. Der Prüfstand…

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Der zweite Oxelo im Test

Unsere Meinung in Kürze

Für nur 110 € bietet Oxelo ein Freeride-Skate- Modell für Beginner und für Skater, die ihr Potential verbessern wollen, an. Es hat eine komfortable, steife Schale, die guten Halt bietet. Die dünnen Schnallen müssen sanft behandelt werden. Sie haben einige Anzeichen von Zerbrechlichkeit gezeigt. Die Schiene erweist sich in städtischen Gebieten als effizient und bietet ein gutes Fahrgefühl. Die etwas lange Schiene hätte für ein besseres Handling verkürzt und für mehr Stabilität tiefer gelegt werden können.

Test  Oxelo MF900

Stärken und verbesserungswürdige Bereiche

Pro

+ Der dicke Innenschuh
+ Die Möglichkeit, die meisten Teile zu ersetzen
+ Das Preis- Leistungsverhältnis

Contra

– Höhe und Länge der Schiene
– Die feine und zerbrechliche Schnalle

 

Technisches Datenblatt

Test Oxelo MF900

Marke: Oxelo
Modell: MF900
Jahr: 2019-2020
Farbe: Khaki, Schwarz, Weiß
Schale: thermoplastisches Polyethylen
Innenschuh: Synthetisch (PU-beschichtet), Polyester, Lycra
Verschluss: Schnürsenkel und zwei Schnallen
Sohle: EVA
Achsabstand: 165 mm
Schiene: 6063 T5 Aluminium 247 mm
Achsen: doppelt (Achse + Schraube) von 8 mm
Maximale Rollengröße: 110 mm
Rollen: Oxelo 110mn 86A
Kugellager: 608ZZ – ABEC 7
Achsen: Metall
Schmierung: Fett
Bremse: mit dem Produkt geliefert, aber nicht montiert – Gummibremse
Verfügbare Größen: EU 36,5-49
Gewicht: 1695 Gramm in 40 EU-Ländern (ein Skate, oder 3390 Gramm pro Paar)
Beobachteter Handelspreis: 110 €.
Geliefert mit: Ersatzachse, Schrauben
Empfohlene Anwendung: Regelmäßiges Freeriden und Skaten in der Stadt.

Konkurrierende Produkte: Powerslide One Zoom 100, RB 110 3WD, Roces X35 3×110 TIF, Powerslide Venice Black, Powerslide Bronx SuperCruiser

Der Test im Detail

Test Oxelo MF900Wir haben den Oxelo MF900 zu jeder Wetterbedingung getestet, damit Sie keinen Grund mehr finden können ihn nicht anzuziehen! Das REL-Team hatte bereits seinen Vorgänger, den Oxelo MF500 HB, mit 80 mm Rollen getestet… Decathlon beschloss mit diesem Modell, seiner Konkurrenz auf die Füße zu treten, da diese Sparte bereits viel Angebot genießt.

Ästhetik

Oxelo setzt auf eine entschieden urbane Farbkombination: Khaki, Schwarz und Weiß. Diese Kombination ist ziemlich erfolgreich. Der Skate zeigt einen nüchternen, fast militärischen Aspekt, der seine Wirkung ausmacht. Diese Farbauswahl entspricht dem Freeride-Style und unseren 3 Testern gefiel es.

Die steife Schale

Die Schale des MF900 ist ähnlich der des MF500 HB. Es handelt sich um ein Modell mit einer steifen Polyethylenstruktur.

Der Schuh hat mehrere Öffnungen an der Vorderseite, den Seiten und der Rückseite des Fußes. Die stiefe Schale kann mit einem Sechskantschlüssel auseinander gebaut werden. Sie hat eine eingebaute Verstärkung zum Schutz der Schnalle. Dadurch wird auch das Risiko eines unbeabsichtigten Öffnens begrenzt.

Es gibt auch einen Extra-Schutz an der Seite, der das Risiko einer Beschädigung der Schale im Falle eines Sturzes begrenzt. Bonus: Sie kann demontiert und somit ersetzt werden.

Der untere Teil ist mit zwei Aluminiumeinsätzen unter der Ferse und der Zehe ausgestattet. Sie fördern eine bessere Kraftübertragung beim Abdruck und ermöglichen eine feinere Einstellung der Schiene.

Test Oxelo MF900

Verschluss: perfektionierbar

Oxelo kombiniert:

  • eine Schnürsenkel-Schnürung am unteren Teil des Fußes
  • eine erste Schnalle auf dem Rist
  • eine zweite Schnalle in der Mitte des Schienbeins.

Test Oxelo MF900Diese Kombination aus Schnürsenkel und Schnalle ist beim Freeride praktisch und effizient. Dennoch spürten wir, dass sich die Ferse mit dem Gebrauch ein wenig lockerte. Das Gefühl ist umso ausgeprägter, da der Skate recht hoch ist. Man muss also das ganze System gut zuschnüren, um eine Lockerung zu kompensieren.

Aber die Schnürung ist nicht so einfach:

Die Schnürsenkel können nur schwer durch die Ösen gleiten. Nur der obere Teil kann wirklich eng geschnürt werden.
Die untere Schnalle ist mit einem sehr dünnen Schieber ausgestattet, der sich beim Gebrauch leicht verdreht. Die Ratsche rutscht nicht gut und lässt sich auch nicht so leicht anziehen. Sie kann sich biegen und durchrutschen, was das Anziehen erschwert.
Darüber hinaus verschleißen die Kerben der Schnalle schnell, so dass sie beim Anziehen an Spannung verliert. Dies ist leider ein weit verbreiteter Mangel auf dem Markt.

Die obere Schnalle erfüllt ihre Aufgabe.

Insgesamt zufriedenstellend

Die Schale und die Innenschuhe des MF900 schmiegen sich gut an. Der Fuß ist im Allgemeinen gut unterstützt, solange man sich die Zeit nimmt, die Schnürsenkel und Schnallen fest genug zuzuschnüren. Das Skaten fällt recht leicht. Wir haben den Skate sogar im Speed-Slalom auf Herz und Nieren geprüft und er hat die Prüfung mit Bravour bestanden.

Guter allgemeiner Komfort

Das erste Gefühl, das man beim Anziehen des Oxelo MF900 bekommt, ist die Dicke des herausnehmbaren Innenschuhs. Der Fuß wird von zahlreichen Polstern umhüllt, z.B. um den Knöchel, oder sogar an den Zehenspitzen. Am Anfang ist es ein komprimierendes Gefühl, aber das verschwindet nach ca. 2 Stunden. Die Tatsache, dass der Fuß gut im Innenschuh und der Schale liegt ist bemerkenswert.
Die Schiene: verstellbar, ein wenig hoch und lang

Der Oxelo MF900Oxelo wird mit einer 6063 Aluminiumschiene geliefert. Der Aufbau ist relativ einfach. Sie hat keine echten Verstärkungen, aber behält trotzdem eine gute Gesamtsteifigkeit.

Test  Oxelo MF900Die Schiene hat 3 Rechtecke auf der Vorder- und Hinterseite, welche gute Einstellmöglichkeiten bieten. Sie kann daher in Längs- und Querrichtung verstellt werden.

Wir sehen, dass die beiden hinteren Rollen weniger Abstand zueinander haben als die Vorderrolle. Im Allgemeinen wird diese Art von Konfiguration für Geschwindigkeitsslalom-Modelle verwendet. Wir empfanden keine Beschwerden im Zusammenhang mit dieser ungewöhnlichen Konfiguration.
Oxelo hätte unter der Schale etwas weniger Platz lassen können. Dies hätte den Skate niedriger und stabiler gemacht, zumal er mit „großen“ Rollen ausgestattet ist. Die Wahl einer Schienen-Länge von 247 mm ist wahrscheinlich mit dem Ziel verbunden, eine gewisse Stabilität für Anfänger zu erhalten. Durch die Verringerung des Abstandes zwischen den Rollen, wäre ein Gewinn an Manövrierfähigkeit beträchtlich gewesen. Der Vorteil der zusätzlichen Länge ist ein sichererer und festerer Stand, der einen stärkeren Abdruck ermöglicht.

Rollen: 110 mm 86A

Die von Oxelo serienmäßig angebotenen Rollen sind hinten schwarz und vorne weiß. Wir hatten die Gelegenheit, sie direkt im Regen zu testen. Sie verhalten sich auf nassem Boden je nach Art der Oberfläche unterschiedlich. Der Grip bleibt immer ähnlich. Ölige Oberflächen wie glatte Asphalt-Fahrradwege und schmierige Busspuren sollten vermieden werden; der Grip wurde dort prekärer, und wir mussten langsam fahren.
Auf trockenen Straßen haben die Rollen eine gute Haftung und die Fahrt ist für ein Produkt in dieser Preisklasse recht gut. Man erhält ohne viel Zutun sehr gute Geschwindigkeitsspitzen.

Gute Kugellager

Für den MF500 bietet Oxelo 608ZZ ABEC 7 Kugellager an, die nicht demontierbar sind. Sie haben dem Schock der 20 km langen Regenfahrt perfekt standgehalten. Während des restlichen Tests blieben sie leise.

Preis-Leistungs- Verhältnis

Mit 110 € bietet der MF900 eine sehr zufriedenstellende Ausstattung, die konkurrenzfähig mit anderen, teureren, Produkten ist. Das Modell hat einige sehr zufriedenstellende Einstellungsmöglichkeiten und eine gute Qualität.

Ausarbeitung

Abgesehen von den Schnallen, die etwas zerbrechlich sind, hat der gesamte Skate ein völlig akzeptables Gesamtbild. Wir schätzen die Möglichkeiten der Anpassung und des Austauschs einiger Teile, wie z.B. der Schnallen und des Anti-Abrieb-Einsatzes an der Seite des Rumpfes.

Fotogalerie

Links

MF900 auf Oxelo Website

Test: Oxelo Sneak-In

Test: BitumWalker und Alfathor
Fotos : Oxelo und Alfathor

Auteur

Alexandre Chartier

''alfathor''

Fondateur et webmaster de rollerenligne.com depuis 2003. Alexandre est un passionné de roller en général et sous tous ses aspects : histoire, économie, sociologie, évolution technologique... Aspirine ou café recommandée si vous abordez un de ces sujets !

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